Hardware/Treiber/Linux Weh-Wehchen

Letztes Wochenende ist mal wieder eine Hitachi Platte verreckt. Genau ein Jahr alt. Okay, es war keine für RAID-betrieb ausgelegte Platte, aber sie starb nicht im Dauerbetrieb, sondern wie die meisten Platten beim Neustart. Gute Gelegenheit Kochplatte durch eine kühle Western Digital zu ersetzen. 

Nächster Punkt, Western Digital.. Nicht meine bevorzugte Marke, aber Samsung hat ja mit den Festplatten aufgehört. Platte an PCIe SATA Controller angeschlossen und nur Fehler im Kernel Log gehabtls. Platte dann an den Mainboard-SATA-Controller angeschlossen, keine Probleme. Das Problem hatte ich mit den anderen zwei Western Digital Platten auch schon gehabt, deswegen laufen die am onboard-Controller. Das Problem scheint der Marvell 88SX7042 Chipsatz auf der Digitus Karte zu sein. Die Hitachis und Samsungs laufen ohne Probleme mit den gleichen Kabel daran.Laut Google macht der Chip allgemein Probleme. Interessanterweise werkelt auf den Western Digital Platten auch ein Marvell Chip

In meinem Rechner in meiner Zweitwohnung nutze ich ein Asus All-In-One Mainboard. Angenehmerweise war mal kein Crapware Netzwerkchip von RealTek verbaut, sondern einer von Atheros. Seit Mitte Dezember verliert der dauernd die Verbindung. ethtool sagt zwar Verbindung würde stehen, LEDs zeigen auch Verbindung an, aber es kommt nichts mehr durch. Der Router ist ok, das Kabel auch, die Karte wird auch noch von Linux gefunden. Scheint was mit einem zwischenzeitlich in Linux standardmässig aktivierten PCIe(?) Powermanagement zu sein. Hab da nicht groß rumprobiert, sondern einfach eine gute Intel Pro 1000T reingesteckt. (Links trage ich nach)

Pinguine die auf Fenster starren

Pinguine die auf Fenster starren

Ein Bild zeigt vier Pinguine starrend auf zwei geöffnete Fenster. Daneben steht "Beratung, Planung, Herstellung, Montage". Jeder ITler, oder zumindestens die Geeks unter diesen, wird damit wohl zwei bestimmte Betriebssysteme und eine gewisse hmm Konkurrenz assoziieren. Zumindestens ging es mir in dem Meeting so, als ich mir aus Langeweile die herumliegenden Gelben Seiten von Karlsruhe krallte. Warum die da in dem Besprechungsraum rumlagen, ich weiss es nicht. Aber ich kam von der Werbeanzeige nicht mehr weg. Je länger das Meeting dauerte umso phantasievoller wurden die Gedanken. Sieht es nicht so aus als wenn die Fenster die Pinguine angreifen würden? ;) 

Wie auch immer. Es ist keine Werbung für irgendwelche IT-Dienste oder ähnliches. Es ist Werbung für Fenster. Ja normale Fenster. Geschaltet hat die Anzeige die Firma Armbruster aus Karlsruhe. Hier mal die Anzeige im Ganzen: 

Werbung für Fenster, aber nicht für Windows ;)

Ob die sich klar waren, was man da rein interpretieren könnte? 

 

 

Neu! Jetzt mit IPv6

Seit ein paar Wochen arbeite ich mich mal ernsthaft in IPv6 ein. Vor Jahren hatte ich schon ein IPv6 Subnetz  von meinem Provider bekommen, leider trennten sich unsere Wege nach einiger Zeit. Viel gemacht hatte ich damit allerdings nicht. Mein aktueller Provider ist Netcologne, und die bieten nativ kein IPv6 an. Es sind nichtmals öffentliche Pläne für IPv6 bekannt , zumindestens laut meinen Google-suchen. 

SixXs

Vor ein paar Monaten hab ich mich dann entschlossen Sixxs auszuprobieren, faulheitsbedingt hat sich da aber erstmal ein paar Monate lang nichts getan. Netterweise und merkwürdigerweise bietet Netcologne einen Sixxs Point of Presence, also eine Gegenstelle an, dadurch erhöht sich für mich die Umleitung desTraffics nicht sonderlich. Gemessen von unserem Firmenserver bei Hetzner  habe ich direkt 25-30ms im Mittel, über IPv6 30-35ms, also knapp 5ms Verzögerung, kann man gut mit leben. Von der Stabilität her ist der Tunnel auch ganz gut. 

Standardmässig bekommt man ein /64 Netz, wovon man allerdings nur eine IP nutzen kann, der Rest wird Sixxs-seitig nicht geroutet, was ich nach Stunden von Rumprobieren herausgefunden habe. Naja, steht auch in der FAQ:

Note well that in tunnels from the /64 only ::1 (the PoP) and ::2 (your endpoint) can be used as the rest is not routed. Thus if you need to connect other hosts do it correctly and request a subnet.

Okay, also /48er Subnetz geordert. Das wollte ich in zwei /49er Netze unterteilen. Aber irgendwie klappten die Router-Advertisements nicht. Windows hat sich behaarlich geweigert da eine IP von zu nehmen. Wieder rumprobiert, irgendwann mal ein /64er aus dem Bereich genommen, klappt auf Anhieb, Route ist auch gesetzt, DNS  zwar nicht, aber das kann ja weiter über IPv4 laufen. Erstmal... Linux routet das auch direkt, perfekt. Nur sollte ich mir jetzt auch Gedanken über die Firewall machen, wenn ich keine Desktop Firewall auf meinen Windows Clients aktivieren möchte. Naja, bis dahin erstmal Security by Obscurity, hinter welchen IPs verstecken sich die Clients ;) 

Der Kyocera Drucker mit der NIC IB-23 hat sich auch eine IPv6 geholt, aber keine Route gesetzt, als Router hat er die Link-Local IP vom Router genommen. Merkwürdig.. Naja, mangels Sicherheit erstmal besser. 

Ok, das Netz ist versorgt. Parallel mal gucken wie das mit den Webseiten aussieht. Erstmal schlecht. Evilazrael.net und EvilAzrael.de wurden beide von Mydomain verwaltet, das keine IPv6 Einträge in deren DNS kann, was auch vom Support bestätigt worden ist. Deren Antwort ist es ZoneEdit zu benutzen, Ein Dienst von dem ich mich vor Jahren glücklich verabschiedet habe. Gut, also neue Domain Registrare/Nameserver-dienste suchen. 

EvilAzrael.DE

Für evilazrael.de habe ich TecSpace genommen, bei denen habe ich schon einige .de Domains und man ist bei denen recht flexibel beim Editieren von DNS-Zonen angeht und sie sind günstig. Innerhalb von zehn Minuten war die Domain dorthin umgezogen, inklusive Anfordern und eingeben vom Authcode. Wow, hätte nicht gedacht, dass es so schnell gehen kann. EvilAzrael.de zeigt schon seit einer Woche einen AAAA Eintrag und bislang hatte ich für meinen Teil keine Probleme damit.

Netfirms

EvilAzrael.net war schon was komplizierter. Billige Registrare unter 10USD/y gibt's einige, nur welche können IPv6? Testweise wollte ich erstmal evilazrael6.net registrieren um den ausgesuchten Registrar erstmal zu testen. Kleines Detail am Rande: Vergleicht mal mal die Domainpreise von 1and1.com und 1und1.de, 10USD vs 17,88Euro. Wenn man versucht sich über 1and1.com zu registrieren wird man auf 1und1.de verwiesen sobald man Deutschland auswählt. Wär ja blöd wenn sich mal die Kunden die Globalisierung zu Nutzen machen würden.. 

Auf godaddy hatte ich keinen Bock, also hab ich mal netfirms ausprobiert. Hätte ich vorher mal gegoogelt, dann hätte ich die Finger von gelassen. Domain Registrierung "beantragt", PayPal Abbuchungserlaubnis erteilt, abgebucht wurde auch. Passiert ist nix? Ich warte auf den Transfer.. eine Stunde, zwei Stunden. nix passiert. In deren Managementbereich taucht auch nix auf. Nur unter Billing kann ich sehen, dass sie mir 10 Bucks abgebucht haben.  

Geek-Domains.com

Nach 2h wird es mir zu bunt und ich hab weitergesucht und Geekdomains.com gefunden. Domain registriert und gut war. Naja, brauchte auch 2 Versuche, da PayPal beim Einloggen eine Warnung ausgab, dass die Browser-Adresse nicht mit PayPal übereinstimmt. Problem war, dass diese Deppen von "Geek"-Domain die Accountseiten über einen Frame einbinden und damit Geekdomain.com in der Adresszeile stehen haben. Der Versuch eines "Geeks", das Versagen eines "Noobs" meiner Meinung nach. Also den Accountbereich in einem neuen Fenster geöffnet, PayPal klappt.. 

Warum wollen die das? Ganz einfach, die wollen verschleiern dass die ein einfach ein billiger Reseller von Wild West Domains sind und Wild West Domains gehört zu Godaddy oder andersrum. Das erklärte dann auch warum mein gewünschter Login schon vergeben war. Alle securepaynet.net (Wild West Domains) Seiten teilen sich die Loginnamen, bei den Kundennummern bin ich mir nicht sicher, evt,  gehen die nur mit den jeweiligen Reseller-Parametern. Die Preise variieren wild zwischen 7.50 und 10 USD je nach Reseller.

Eine Einschränkung gibt es bei Wild West Domains: Wenn man deren Nameserver verwenden möchte, kann man kostenlos nur 100 Einträge jeder Art vornehmen, will man mehr, dann darf man den kostenpflichten Premium-Server in Anspruch nehmen. 

Mydomain/Dotser/Registerapi.com

Nachdem der Versuch mit evilazrael6.net klappte, wollte ich evilazrael.net zu geekdomain umziehen.

Ok, Domain bei Mydomain entsperrt, damit ich sie übertragen kann, bei Geekdomains den Transfer gestartet, einen Transfercode bei Mydomain angefordert, der dann auch zügig kam und dann stand die Domain bei geekdomains auf Bestätigung vom "Losing registrar". Das war Samstag Nacht. Dann passierte erstmal nix. 12h später kam dann von Namesdirect/Mydomain/Dotser/Registerapi oder von wem auch immer die Mail dass jemand die Domain wegtransferieren möchte und das wenn ich nicht innerhalb von 72h auf den Link in der Mail klick dem Transfer stattgegeben wird. Ein Link "Ja, das ist korrekt" um den Prozess zu beschleunigen gab es nicht. Toll.. gegoogelt und rausgefunden, dass dieser Verein gerne Transfer-outs blockiert und aufhält. Schlechte Art seine Kundschaft bei der Stange zu halten.  Folge für mich: Alle Domains da weg, ob Wild West Domains da besser ist, weiss ich natürlich (noch) nicht. 

Okay, Sonntag 15:00 + 72 Stunden sind Mittwoch Nachmittag. Was ist mit Mittwoch Nachmittag passiert? Natürlich nix. Seit Sonntag kamen keine Benachrichtigungen mehr. Freitag, also nochmal 48h später, wurde die Domain dann übertragen. Fünf Tage warten dank Namesdirect (oder wie auch immer). Hass!

KK .DE: 10min, KK .net: 5 Tage. 

Fazit

IPv6-mässig läuft jetzt alles irgendwie mal. An der Sicherheit muss ich noch arbeiten, aber soweit bin ich im Buch noch nicht. Jaja, ich bin ein Internet-Gefährder. Stupide Ports sperren kann es ja auch nicht sein.

Domainmässig fällt mir auch ein Stein vom Herzen, die zwei wichtigsten Domains haben geklappt und sind jetzt über IPv4 und IPv6 erreichbar. Da man beim CNO-Transfer keine Registrierungszeit verliert, sondern quasi die bereits bezahlte Zeit beim alten Registrar beim neuen geschenkt kriegt seh ich auch keinen Grund da nicht proaktiv mit meinen Domains umzuziehen. 

Zu lernen gibt es noch eine Menge, zu allerst natürlich Sicherheit. Und dann wo programmiermässig die Unterschiede liegen. Mit einfach AF_INET6 nehmen dürfte es nicht getan sein. 

 

Nachtrag Netfirms

Netfirms hat innerhalb eines Tages das Geld zurücküberwiesen. Aber ein Registrar der nicht das tut, was er tun soll ist nicht sonderlich nützlich. Interessant ist auch, dass die zu den angegeben Preisen in Dtl nochmal 19% MwSt wollen und damit nicht mehr so billig sind. 

Der beschissenste Treiber: ATI fglrx

Auf meinem zweiten Computer läuft Ubuntu 10.04 64bit. Ok, das 64bit war für die 2GB Machine ein kleiner Fehler. Nach einem kleinem Problem mit dem Mauscursor habe ich mich für den proprietären fglrx Treiber von ATI entschieden. Und was soll ich großartig sagen? Der ist einfach nur beschissen. Nach dem Starten braucht die Kiste mit den üblichen Programm <1GB RAM. Nach 2 Tagen hing der schon dauernd mit 800MB im Swap. Ich hab gerade mal das System neugestartet und er fing im Leerlauf schon an 1MB/s zu fressen. Ohne das ich an der Maus gerüttelt hätte oder so. Hab mal gegooglet und diesen Forumseintrag gefunden:

For ati fglrx driver, run glxinfo in terminal and leaked memory will be fixed. But you have to run this command from time to time.

Eigentlich unglaublich.... aber gerade mal ausprobieren kann ja nicht schaden:

$ free -m && glxinfo > /dev/null && free -m
             total       used       free     shared    buffers     cached
Mem:          1754       1739         15          0         25        289
-/+ buffers/cache:       1424        329
Swap:         8191          9       8182
             total       used       free     shared    buffers     cached
Mem:          1754       1615        139          0         25        286
-/+ buffers/cache:       1304        450
Swap:         8191          9       8182

124MB zurück bekommen durch eben mal die OpenGL-Fähigkeiten abfragen. Das ist doch absolut hirnrissig. Entweder sind die bei ATI/AMD totale Flachpfeifen oder irgendwo in diesem komplexen X11/Xorg//DRM/DRI/Compiz/etc Monster ist total der Wurm drin. Oder in Ubuntu.. Klar, es wäre einfach das ding als Endlosschleife mit nem Sleep auszuführen. Aber irgendwie möchte ich so einen Hirnriss nicht. Wer weiss was für Macken der noch hat... also zurück zum Open Source Treiber mit seinen Macken.. 1. Nachtrag Wow.. 150MB geleakt in < 5Min..

             total       used       free     shared    buffers     cached
Mem:          1754       1723         31          0          8        267
-/+ buffers/cache:       1447        307
Swap:         8191         13       8178
             total       used       free     shared    buffers     cached
Mem:          1754       1571        183          0          8        267
-/+ buffers/cache:       1295        459
Swap:         8191         13       8178

2. Nachtrag Ubuntu beschreibt den Treiber übrigens so:

Getestet von den Ubuntu-Entwicklern Beschleunigter Grafiktreiber für ATI-Karten. Dieser Treiber wird zum vollen Ausschöpfen des 3D-Potentials von einigen ATI-Grafikkarten benötigt und stellt auch 2D-Beschleunigung auf neueren Grafikkarten bereit.

Sollte wohl heissen "zum vollen Ausschöpfen ihrer Systemressourcen".

Mark Shuttleworth mag OpenProj, Ubuntu nicht

OpenProj ist eine neue Projektverwaltungssoftware, die jetzt als quelloffene Beta veröffentlicht wurde. Die Software ist fast überall zu finden und auf der Info-Seite finden sich schon einige Lobpreisungen von diversen Leuten, unter anderem von Mark Shuttleworth, Weltraumtourist und Chef von Ubuntu. Da die Software interessant aussieht, wollte ich sie auch mal ausprobieren, aber leider gibt es zumindestens in den offiziellen Ubuntu Repositories noch kein OpenProj Paket (Stand 15.08.2007). Damit ist leider keine einfachere und saubere Installation möglich. Bleibt zu hoffen, das Shuttleworth mal ein paar Leuten in den Hintern tritt und es bald ein Ubuntu Package gibt...

Probleme beim Systemupgrade

Am letzten Freitag hatte ich mir nach über 5 Jahren mal wieder neue Grundkomponenten (Board, CPU, Speicher, Grafikkarte) für meinen PC gekauft. Von den ausgebauten Komponenten sollten der Athlon XP 1800+ und 256MB Speicher in den Server im Flur gehen, und das Board, die Grafikkarte und die restlichen 512MB in den Rechner meiner Eltern. Naja, klappt halt natürlich nicht alles so, wie es sollte. Mit solchen Problemen hatte ich echt nicht gerechnet.

Stability, Reliability and Performance

Von Asus hatte ich mir das M2N4 SLI Board gekauft. Leider mit nVidia nforce4 Chipsatz, weil ich den zweiten P-ATA Kanal brauchte und ausser grottenschlechten VIA Chips keine aktuellen Boards mehr einen zweiten haben. Von ASUS bin ich auch nicht so der Fan, aber es war das günstigste mit den gewünschen Features. Beim Starten zeigt das Board während dem POST ein Bild an mit der Unterschrift Stability, Reliability and Performance. Manchmal hab ich besonders viel Zeit mir das Bild anzugucken, denn dann hat sich der Rechner beim POST aufgehangen und reagiert auf nix. Das passiert manchmal nach Resets und wenn CDs/DVDs in den Laufwerken sind (nein, die zeigen keine Leseaktivität mehr), aber so ganz hab ich das noch nicht raus. Vielleicht sollte ich mal versuchen ein Beta BIOS von Asus einzuspielen.

EPoX EP-8K3A+ Layout + VV Computer

Das Ding hab ich im Server. Eigentlich wollte ich an dem Wochenende nicht die CPU da austauschen, aber als ich was nachgucken wollte ist mir aufgefallen dass sich der CPU Lüfter nicht mehr. Der Rechner lief noch ohne Probleme, ok, die CPU war mit 69°C was heiss, aber den Athlon 700 hat´s nicht gestört, aber naja, gut ist das bestimmt nicht, also wollte ich schnell die CPU und den Lüfter austauschen. Tja, nur leider passte mein Lüfter nicht auf das Board, weil überall um die CPU Kondensatoren im Weg waren. Ok, es war nicht der kleinste Lüfter, aber allgemein sollte man als Boardhersteller schon an größere Lüfter denken. Zudem war mal wieder keine Wärmeleitpaste im Haus zu finden, also gerade schnell zu VV Computer (meine Lieblings-PC-Apotheke) gedüst und welche gekauft. Naja, 2,50€ für ein nicht wieder verschliessbares Päckchen Silikon-Paste, die sich schon teilweise abgesetzt hatte, find schon was heftig. Naja, mein Bruder hat dann den Ventilator von meinem Lüfter auf die Kühlrippen vom alten gebaut, und dann passte das Ding auch.

Infineon Speicher

Beim Prozessoraustausch im Server hab ich auch direkt einen 256MB Speicherriegel von Infineon mit eingebaut. Lief dann auch, doch beim typischen Linux Kernel Kompiliertest flog der GCC häufiger mit Segmentation Faults oder Internal Compiler Errors raus. Direkt mal die CPU-Temperatur überprüft, aber alles ok. Doch ein Testlauf mit Memtest86+ zeigte das Fehler im Speicher waren. Da vorher alles ok ist, hab ich mal ein anderes Modul eingebaut und der Speichertest lief ohne Probleme durch. In meinem alten Rechner gab´s aber auch keine Fehler. Anscheinend verträgt sich das Board oder die Einstellungen desselbigen nicht mit dem Infineon Speichers, obwohl die Spezifikationen passen. Ist aber nicht das erste mal, das ich Probleme mit Infineonspeicher habe und das obwohl Infineon immer als gut galt.

AMD/Ati X1950 Pro & Linux

Auch wenn einige Seiten im Internet behaupten, das die X1950 Reihe nicht unter Linux unterstützt werden, und auch in den offiziellen ATI Release Notes die Reihe nicht erwähnt wird, so läuft die Karte doch unter Linux. Allerdings bei Ubuntu Gutsy Gibbon nur wenn man im abgesicherten Modus startet und dann X11 von Hand startet. Bootet man normal, hängt sich der Rechner auf oder startet neu. Ich hab schon Logs der beiden Startarten durchgeguckt, aber nix gefunden, was auf das Problem hindeuten würde.

Wärme Entwicklung

Wenn ich jetzt mal die Wärmeentwicklung von dem neuen Rechner mit dem alten vergleiche, dann steht mir ein echt heißer Sommer bevor. Selbst auf dem Mainboardchip und dem Speicher sind Kühler drauf und man kann auf der Unterseite deutlich fühlen wo sich Mainboardchip, Speicher & CPU und Grafikkarte befinden. Die Wärmeentwicklung in dem Rechner ist so extrem, selbst CDs aus den Laufwerken fühlen sich unangenehm warm an. Im Leerlauf verbraucht der Rechner (nur der PC) laut Strommeßgerät ~115Watt im Leerlauf unter Windows und unter Last (3Dmark06) bis zu 210Watt.

A-Data Speicher

Für die Kiste habe ich A-Data Extreme DDR2 Speichermodule mit 800MHz und CL4 gekauft und vom BIOS konfigurieren lassen, auf der Packung stand aber, das die CL4 von Hand eingestellt werden müssen. CPU-Z ergab zwei mögliche Einstellungsmöglichkeiten, die schnellere bringt beim Test mit Memtest86+ ~100MB/s mehr Durchsatz (unter Windows mit Sandra/Everest nicht ganz soviel). Lief auch alles ok, nur bei Benchmarks und Spielen startete der Rechner nach einiger Zeit neu. Zuerst vermutete ich ein Wärme- oder Spannungsproblem, aber das war es nicht, nach dem Runterschalten auf die niedriger Timings lief der Rechner dann aber ohne Probleme. Anscheinend sind die angegebenen Werte nicht all zu zuverlässig.

Kyocera FS-680

Ich nenne einen Kyocera FS-680 Laserdrucker mein eigen. Für den gibt (oder gab) es mehrere Treiber zu Auswahl, neben einem einfachen Treiber auch einen erweiterten Treiber (KX - Reihe) der einige nette Features bot wie beispielsweise mehrere Seiten auf eine zu drucken. Das geht ansonsten nur, wenn die Applikation das unterstützt, oder wenn man extra Software wie FinePrint einsetzt. Leider ist der erweiterte Treiber von der Kyocera-Seite verschwunden, bei neueren Druckern ist dieser zwar noch zu finden, aber leider unterstützt die dort angebotene Version den FS-680 nicht mehr direkt. Über die amerikanische Kyocera Seite kann man sich allerdings noch einen passenden KX Treiber herunterladen.

AMD Athlon 64 X2 und Intel Core 2 Duo

Beides sind 64bit Prozessoren mit 2 Kernen. In meinem Rechner werkelt der Athlon 64 X2 5000+ mit 2,6GHz realem Takt, in dem von meinem Bruder der Intel mit 2,13GHz realem Takt. Von diesen Vergleichswerten wie 5000+ oder so halte ich nicht viel, aber ich bin davon ausgegangen, dass der Athlon mit seinen fast 500Mhz schneller sein sollte als der Intel. Als kleinen Anwendungsbenchmark hab ich den Benchmark vom freien Packmanager 7-zip genommen und naja, die Ergebnisse waren interessant. Der vom Takt her langsamere Intel steckt den AMD locker weg und packt leicht schneller, was ich ziemlich enttäuschend fand (als AMD Besitzer). Beim Entpacken war meiner mit 44MB/s 33% schneller als der Intel, wobei ich davon ausgehe, das meiner da schneller war, weil mein Speicher viel schneller ist als der von meinem Bruder. Trotzdem enttäuschend.

msvcr71.dll

Das Winamp Plugin von Silverex' X-Chat 2 Version ist gegen die DLL "msvcr71.dll" gelinkt, die aber leider nicht mehr mitgeliefert wird. Von einer anderen Installation oder von der vorherigen Installation die Datei zu nehmen brachte auch nix, der übliche Weg über regsvr32 die DLL zu registrieren brachte auch nix, da immer die Meldung

msvcr71.dll wurde geladen, aber der DLLRegisterServer-Eingangspunkt wurde nicht gefunden.

Diese Datei kann nicht registriert werden

Auch einfach ein kopieren ins Plugins-Verzeichnis half nicht. Programme wie Antivir bringen diese DLL aber mit, und benutzen die ohne Probleme von ihrem Verzeichnis aus. Programmtechnisch gehört diese DLL zu Visual C++ 7.1 Programm und ansich sollte MS auch ein Installationsprogramm für die Runtime DLLs anbieten, tun sie aber nicht, unterstützt wird nur die nächste Version (2005).
Wie behebt man jetzt das Problem? (Lösung von hier) :

  1. DLL organisieren (beispielsweise von dll-files.com)
  2. DLL ins Windows\System32 Verzeichnis kopieren
  3. Regedit starten, in "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\SharedDLLs" einen Eintrag "C:\WINDOWS\System32\msvcr71.dll" anlegen. Der Typ muss DWord sein, und der Pfad muss dem Pfad auf dem Rechner angepasst sein und diesem Eintrag den Wert 2 geben. Fertig

DVD-RAMs funktionieren nicht mehr

Ich kann in meinem LG 4167B keine DVD-RAMs mehr laden, geschweige denn formatieren oder beschreiben. Nachdem einlegen spiel das Laufwerk verrückt und blockiert teilweise minutenlang die restlichen IDE Komponenten (wie die Festplatte), so dass das System absolut unbenutzbar ist. Wenn dann irgendwann die DVD-RAM als "unformatiert" angezeigt wird (was sie nicht war), dann kann man nochmal ein paar Minuten mit einem blockierten Rechner warten, bis das DVD-Formatierungstool gestartet ist, dann noch ein paar min, wenn der angeblich das Medium formatiert, bis das Programm sich dann aufhängt und das DVD-Laufwerk Ruhe gibt. Das normale (nicht-schreibfähige DVD-Laufwerk) kann die DVD-Rams ohne Probleme einlesen.
Durch das Deinstallieren des nForce4 IDE Treibers lassen sich die Zeiten, in denen der gesamte Rechner blockiert, auf ein paar Sekunden reduzieren, das DVD-Laufwerk versucht aber immer noch verzweifelt das Medium einzulesen.
Darauf hin hab ich mal Windows neuinstalliert (aber vorher mit Linux ein Partitionsimage erstellt!) und direkt als erstes den DVD-RAM Treiber installiert. Gleiches Problem, also liegt es nicht an irgendwelchen anderen Treibern oder Programmen. Es muss also an den anderen Systemkomponenten liegen (ich vermute ja stark das Board *g*).

Mainboard pfeift

Beim Zurückspielen des Images vom Server pfeifte die ganze Zeit über das Mainboard. Bei einem Abbruch hörte das Pfeifen auch direkt auf. Eine kurze Googlesuche förderte einige Overclocker Threads in diversen Foren zutage, die auch alle das Problem haben. Nur ich hab meine Komponenten nicht übertaktet. Es muss wohl ein (internet-)bekanntes nForce Problem sein. Toll, werd ich wohl mit leben müßen. Hab ich schon erwähnt, das ich nVidia eigentlich verabscheue?

Ich bin ja mal gespannt, was mir noch alles mit der neuen Hardware passiert. Hätte ich das vorher gewußt, dann hätte ich mir das Upgrade wohl eher erspart.

Scum of the Universe

Scum of the Universe ist ein kleines Spiel, das sich von der Beschreibung her nach Elite oder Space Trader anhört. Letzteres gibt es kostenlos für Palm und macht verdammt viel Spass.

Aber nun zu Scum of the Universe. Es ist langweilig, ich hab´s 30 min gespielt und es einfach stumpfsinnig und wiederholt sich immer. Das Handeln mit den Waren ist recht einfach, es gibt nur eine handvoll Waren, und die Preise und Auswahl hängen mehr oder weniger nur davon ab, welchen Techlevel der Planet hat und ob er zum Empire oder zu den Rebellen gehört. Dazu gibt es eine lächerliche Anzahl von Upgrades, die ich in den 30 min nicht gebraucht habe. Danach tankt man auf, sucht sich ein Zielsystem, das möglichst ein Techlevel am gegenüberliegenden Ende der Skala von 1-9 hat und fliegt los. Dabei muss man in einem simplen vertikalen Shooter Wellen um Wellen der immer gleichen Gegner abknallen (was noch nichtmals schwer ist..) und nach den Wellen landet man am Ziel. *gähn*. Daneben gibt es wohl noch Quests, aber der erste besteht wohl daraus ein Ziel anzufliegen. Nach der halben Stunde hatte ich so ein 1/3 des Weges hinter mir, und echt keine Lust mehr.

Dieses Machwerk kann man für 20€ kaufen, wobei nirgendswo erklärt wird welchen Vorteil man, ausser einem guten Gefühl, hat. Ich werd´s bestimmt nicht kaufen. Lieber spiel' ich nochmal Space Trader auf dem Palm.

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linux spiel

Toshiba mag kein Linux

Hab eben mal aus Langeweile in dem Beipackzettel zu meinem “Toshiba Transmemory 1GB” gelesen. Und tja, man will es kaum glauben, aber Toshiba sagt, das der USB nicht mit Linux funktioniert. Wortwörtlich

Erforderliche Betriebssysteme
Windows 98SE, Windows ME , Windows 2000, Windows XP
[...]
Das Produkt arbeitet nicht mit anderen Betriebssystemen als Microsoft Windows.

bzw auf Englisch :

The product does not work with any operating system other than Microsoft(r) Windows(r)

Tja, normalerweise formulieren Hardwarehersteller sowas ja immer so, das die Hardware nicht unbedingt mit anderen OS zusammenarbeiten muss, aber Toshiba lehnt hier explizit andere OS ab. Interessanterweise wird auf dem Zettelchen noch ausführlich erklärt wie man den Stick unter Mac OX 10.0.2 sauber aus dem System entfernt. Also eine weitere in sich widersprechende Anleitung.

Und ja, der USB Stick läuft auch unter Linux, sogar sehr gut. Aber sollte man Linuxbenutzern nicht trotzdem sicherheitshalber vom Kauf der Toshiba Sticks abraten? Wer weiß was da alles passieren kann ;)

Aber hat jemand eine Ahnung, warum man den USB Stick nur mit FAT (16!) und nicht mit FAT32 formatieren soll? Denn laut Anleitung können mit FAT32 und NTFS Probleme auftreten.